Auto verschenken – darauf sollten Sie achten

Dem Nachwuchs das erste eigene Auto ermöglichen, den Eltern den lang gehegten Traum vom neuen Fahrzeug erfüllen, der Partnerin oder dem Partner das Cabrio zukommen lassen, von dem er oder sie schon so lange spricht – auch wenn ein Auto sicher keine Kleinigkeit ist, ist es doch ein sehr beliebtes Geschenk. Damit diese lieb gemeinte Geste beim Beschenkten aber auch ungebrochene Freude auslösen kann, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Kann sich der Beschenkte die Nebenkosten leisten?

Eigentum verpflichtet und ein Auto kostet Geld – nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt. Wenn Sie also nicht dauerhaft die laufenden Kosten für das Fahrzeug, das Sie verschenken möchten, tragen, sollten Sie vorher gut abschätzen können, ob sich der oder die Beschenkte diese auch leisten kann. Ein Fahranfänger freut sich zwar sicher über ein schickes Coupé mit sattem Sound und ordentlicher Motorisierung. Aber ein hoher Spritverbrauch und teure Versicherungsbeiträge können das knappe Portemonnaie eines Studenten oder Azubis schnell einmal überfordern. Ganz zu schweigen von vergleichsweise hohen Preisen für Service und Ersatzteile. Achten Sie beim Verschenken eines Autos darum immer darauf, dem Beschenkten keine finanzielle Überbelastung aufzubürden.

 

Was hängt für den Beschenkten noch am neuen Auto?

Wenn Sie überlegen, welches Fahrzeug sich der Beschenkte im Unterhalt leisten kann, beziehen Sie auch dessen aktuelle Lebenssituation mit ein und überlegen Sie, was für die Person womöglich noch für Verpflichtungen mit dem Auto verbunden sein können. Wohnt er oder sie zum Beispiel in einer Mietwohnung ohne Parkplatz oder bietet die heimische Garage gar keinen Platz mehr für ein zusätzliches Fahrzeug? Dann muss dafür erst einmal eine Lösung gefunden werden. Bringt das geschenkte Auto schon einen zweiten Satz Reifen mit oder muss der oder die Beschenkte diesen in Kürze selbst anschaffen? Wann ist die nächste Hauptuntersuchung fällig? Machen Sie es dem Beschenkten so einfach wie möglich.

Passt das Auto zum Alltag des Beschenkten?

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, heißt es im Volksmund. Trotzdem gilt: Achten Sie darauf, dass das Auto auch zum Alltag des neuen Besitzers passt. Für jemanden mit zwei Kindern könnte ein kleiner Stadtflitzer zu eng sein. Der Sprössling, der gerade zum Studieren in die große Stadt zieht, könnte dagegen mit dem alten Familienvan bei der Parkplatzsuche überfordert sein. Verschenken Sie ein Fahrzeug, das den Alltag des Empfängers deutlich erleichtert, statt ihn womöglich noch zu verkomplizieren.

Was ist mit der Schenkungssteuer?

In Deutschland ist verschenken nicht automatisch kostenlos. Unter Umständen kann eine Schenkungssteuer anfallen. Die gute Nachricht aber ist: Abhängig vom Verwandtschaftsgrad beziehungsweise der Beziehung, in der Sie zum Beschenkten stehen, liegen die Freibeträge relativ hoch. Die wenigsten werden wohl dem Sohn oder der Tochter zum bestandenen Führerschein ein Auto schenken, das mehr als 400.000 Euro wert ist.

Ein Auto ist eine große Anschaffung und darum alles andere als ein unkompliziertes Geschenk. Damit Sie dem Empfänger auch wirklich eine ungetrübte Freude machen, gibt es dabei also einiges zu bedenken. Gern beraten wir Sie auch in dieser Angelegenheit. Und wenn es nicht unbedingt eine Überraschung sein muss, ist es immer zu empfehlen, den künftigen Fahrzeughalter an diesem Prozess zu beteiligen. So gehen Sie auf Nummer sicher.

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